Tag Archives: Datenmodell

Geht nur mit Power Pivot: Die Anzahl der Bestellungen korrekt ermitteln mit DISTINCTCOUNT

02.08.2019   Dominik Petri

Aus einer Bestell-Liste möchte ich wissen, wie viele Bestellungen aufgegeben wurden. Klingt ganz einfach. Aber: Eine Bestellung kann aus mehreren Positionen bestehen, jede davon auf einer Zeile. Pro Bestellung gibt es eine eindeutige Rechnungsnummer, die in der Spalte ReNr steht.

Würde ich in einer Pivot-Tabelle das Feld ReNr in den Wertebereich ziehen, erhalte ich die Anzahl aller Positionen und nicht die Anzahl aller Bestellungen. Hier kommt Diskrete Anzahl bzw. die DAX-Funktion DISTINCTCOUNT ins Spiel. Um diese nutzen zu können, muss ich beim Erstellen der Pivot-Tabelle die Daten dem Datenmodell hinzufügen.

Die DAX-Funktion DISTINCTCOUNT ist nur über das Datenmodell verfügbar

Wie leicht es ist, das Datenmodell um das DAX-Measure Anzahl Bestellungen zu ergänzen, zeige ich in diesem Dreieinhalb-Minuten Video:

Die Anzahl der Bestellungen ermitteln mit DISTINCTCOUNT aus Einführung in die Formelsprache DAX (Excel und Power BI Desktop) von Dominik Petri

Mit DAX-Measures neue Möglichkeiten der Datenanalyse eröffnen

Am 22./23. Oktober bei den Power BI-Kompetenztagen

  • lernen Sie, wie Sie Ihre Analysen durch eigene Berechnungen mit der Formelsprache DAX erweitern.
  • Tauchen Sie ein in die Welt der fast 300 DAX-Funktionen.
  • Erfahren, wo es beim Verwenden von DAX Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Excel und Power BI Desktop gibt.
  • Eignen Sie sich bewährte Techniken und schlaue Rezepte an, die Sie dann in Ihren Analysen verwenden.

Dieses Trainings-Event richtet sich an alle, die beim Thema Power BI dabei sein wollen, sowohl in Excel als auch in Power BI Desktop. Je nach Wissenstand können Sie zwischen drei Kursreihen wählen. Alle Details dazu finden Sie hier im Flyer.

Den Flyer herunterladen

Die Nachteile der Datumsgruppierung in Pivot umgehen

25.09.2018   Dominik Petri

Seit Excel 2016 lassen sich Datumsangaben auch in Pivot-Tabellen, die auf dem Datenmodell aufbauen, per Rechtsklick nach Jahren, Quartalen und Monaten gruppieren. »Endlich!« werden viele von Ihnen sagen. »Bloß nicht!« sage ich, denn die Gruppierung hat zwei große Nachteile. Welche das sind und wie Sie sie umgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bei der Verwendung des Datenmodells ist die automatische Datumsgruppierung hinderlich

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Genial: Ein Häkchen erspart mir den SVERWEIS in Pivot-Auswertungen

12.02.2018   Dominik Petri

Früher konnte ich beim Anlegen einer Pivot-Auswertung nur auf die Daten aus einer Tabelle zugreifen. Brauchte ich Informationen aus einer weiteren Tabelle, musste ich beide Tabellen mittels SVERWEIS kombinieren. Seit Excel 2013 geht das viel einfacher – und ganz ohne SVERWEIS!

Die Lösung bringt das Datenmodell. Mit seiner Hilfe kann ich beliebig viele Tabellen als Datenbasis für meine Pivot-Auswertungen heranziehen. Das ist einfacher und weniger fehleranfällig. Zudem eröffnet es mir neue Möglichkeiten zur Datenanalyse und -visualisierung.

Die Feldliste einer »klassischen« Pivot-Tabelle (links) erlaubt den Zugriff auf nur eine Tabelle; mit Hilfe des Datenmodells hingegen lassen sich die Inhalte mehrerer Tabellen in einer Pivot-Tabelle auswerten (rechts)

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Pivot: So funktioniert die Datumsgruppierung nach Wochen

22.12.2017   Hildegard Hügemann

Im Blogbeitrag vom 7.11.2017 habe ich die automatische Datumsgruppierung ab Excel 2016 und deren Ecken und Kanten erläutert.
Dazu erhielt ich die Frage, ob eine wochenweise Gruppierung ebenfalls möglich sei.
Zwar hält Pivot standardmäßig keine Gruppierungsebene nach Wochen bereit, aber das Manko lässt sich wie folgt beheben:

  • Entweder durch eine spezielle Gruppierung innerhalb der Pivot-Tabelle
  • oder durch eine zusätzliche Spalte in der Datenbasis
Gruppierung nach Wochen und nach Kalenderwochen

Pivot-Berichte mit Gruppierung nach Wochen (links) und nach Kalenderwochen (rechts)

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