Office-Blog

OFFICE TO GO: Was mit Cappuccino geht, klappt auch mit Word 2010 & Excel 2010

23.01.2011   Markus Hahner

Auch wenn ich ohne Notebook unterwegs bin, muss ich auf Word 2010 und Excel 2010 nicht verzichten. Ist kein schnelles Internet für die Web Apps verfügbar, hilft mein USB-Stick mit Office 2010 Starter To Go.

Den schließe ich an einen Windows-PC an und lade Word oder Excel direkt vom Stick. Auch meine Daten landen auf dem Stick.

Startbild fuer OFFICE TO GO

Ja, es s gibt sie noch, die PCs ohne Office 2010. Da ich mich aber an Version 2010 gewöhnt habe und ungern noch mit älteren Versionen arbeite, habe ich neuerdings stets meinen USB-Stick mit Office 2010 Starter Edition To Go dabei.

Einfach einstecken, Word oder Excel starten und los geht’s. Zugegeben, je nach PC dauert der Start durchaus ein paar Sekunden. Aber dafür steht mir ohne Installation meine zwar eingeschränkte, aber dafür vertraute Umgebung zur Verfügung.

Da die To Go-Version beim Speichern auch gleich einen Ordner auf dem Stick nutzt, kann ich sofort loslegen. Einziger Wermutstropfen: Die To Go-Lösung benötigt Windows 7 oder Windows Vista (SP1 oder höher).

Leider ist die To Go-Version nicht im Handel zu haben. Den USB-Stick habe ich auf einem PC erstellt, auf dem die Office 2010 Starter Edition vorinstalliert ist.

Den USB-Stick mit OFFICE TO GO erstellen

Im Startmenü genügt ein Klick auf Microsoft Office 2010 und die anschließende Auswahl Office Starter 2010 verwenden.

Jetzt wird installiert, anschließend steht im Startmenü unter Alle Programme|Microsoft Office Starter (Deutsch)|Microsoft Office 2010-Tools der Befehl Microsoft Office Starter To-Go Device Manager 2010 zur Verfügung.

2_Einrichten

Nach dem Start des To-Go Device Managers lädt dieser erst einmal einige Megabyte aus dem Internet, bevor ich dann die Möglichkeit habe, den USB-Stick zu wählen, auf dem die To Go-Version installiert werden soll.

USB-Stick-Auswahl

Tipp: Da später alles vom USB-Stick geladen wird, lohnt sich der Einsatz eines Sticks mit hohen Übertragungsraten beim Lesen und beim Schreiben.

Sind die rund 422 Megabyte auf dem Stick installiert, bietet mir das Installationsprogramm an, weitere USB-Sticks zu erstellen. Wenn ich die Installation beende und später erneut starte, muss ich die Dateien aus dem Internet erneut herunterladen.

Den USB-Stick mit OFFICE TO GO verwenden

Der Einsatz des Sticks ist so einfach wie genial: Einfach einstecken und die Datei Office.exe im Root des Sticks ausführen. Sämtliche Programmordner auf dem Stick sind übrigens als verborgen gekennzeichnet und ohne entsprechende Einstellungen im Windows-Explorer nicht zu sehen.

Jetzt wird das oben gezeigte Start-Dialogfeld geladen, in dem ich Word oder Excel auswählen kann. Beim ersten Start dauert es etwas länger, bevor das vertraute Word 2010 oder Excel 2010 erscheint.

Wichtig: Das System belegt den Laufwerksbuchstaben Q: als virtuelles Laufwerk. Dieser muss zwingend frei sein, sonst kann die To Go-Version nicht starten.

Das virtuelle Laufwerk muss Q sein

Das System ist gut durchdacht, denn sowohl Sicherungskopien und Versionen meiner Dateien (siehe Blog-Beitrag vom 14. Februar 2010) als auch andere persönliche Einstellungen werden auf dem Stick abgelegt.

Zum Speichern meiner Dateien legt das System im Hauptverzeichnis des USB-Sticks den Ordner \TravelDocuments an, in dem alle Daten landen.

Ordner zum Speichern der Dateien

Wichtig ist, dass ich vor dem Entfernen des USB-Sticks alle Programme schließe, da sonst Datenverlust droht.

Die Installation selbst lässt sich mit dem Link Schnellreparatur im Startdialogfenster wieder reparieren.

Schnellreparatur

Für alle, die upgraden wollen

Wenn ich die Starter-Edition per Eingabe eines Produkt Keys in eine andere Version umgewandelt habe, kann ich keinen USB-Stick mehr erstellen.

Also: Erst die Starter-Version installieren, den USB-Stick erzeugen und erst dann per Produkt Key in eine Home and Student-Version, Home and Business-Version etc. umwandeln.

Über den Autor

Markus Hahner

- Dipl.-Ing. (FH) mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der IT-Branche
- Zertifizierter Office-Trainer mit dem Schwerpunkt Word, VBA und XML
- Projekterfahrener Berater beim Office-Rollout
- Entwickler CI-gerechter Office-Vorlagen mit angepasstem Menüband
- Fachbuchautor u. a. bei Microsoft Press und video2brain-Trainer zu Word
- Video-Blogger zu Themen rund um Word unter schauen-statt-lesen.de

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4 Comments so far

JokoPosted on  6:52 pm - Feb 2, 2011

*Schade* – das ich diese Schaltfläche … To Go Manager … nicht habe…

könnte ich ebenfalls gut gebrauchen, diese ToGo Geschichte

alfredPosted on  2:27 pm - Jan 24, 2011

Hallo Markus,

vielen Dank für die flotte Antwort!

Grüße

Markus HahnerPosted on  8:56 am - Jan 24, 2011

Hallo Alfred!

Mit der Neuinstallation des PCs mithilfe der Windows 7 DVD geht leider die Office-Starter-Edition verloren. Lediglich bei PC-Systemen, denen der Hersteller ein Festplattenimage anstelle einer Windows 7 DVD beilegt, steht die Starter-Edition anschießend wieder zur Verfügung.

Deshalb möglichst direkt nach der Inbetriebnahme des Windows 7-PCs mithilfe der Windows-eigenen Funktion „Systemabbild erstellen“ auf einer externen USB-Festplatte eine komplettes Systemabbild (= Image) anlegen und dieses für die Wiederherstellung des PCs nutzen.

Gruß Markus

alfredPosted on  1:14 pm - Jan 23, 2011

Hallo,

ist es möglich, nach einer Neuinstallation (direkt mit mitgelieferter Windows 7 DVD, kein Recovery-Image) eines Office-Ready-PCs, auf dem vorher Starter lief, Starter wieder zu installieren oder ist das jetzt weg?

Danke und Gruß

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