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Den Blick auf Details eines Bildes lenken mit »Morphen«

09.08.2018   Maria Hoeren

Das sorgt garantiert für Aufmerksamkeit:

  • Ein Bild liegt zunächst unscharf im Hintergrund.
  • Während der Präsentation wird dann der Blick freigegeben auf ausgewählte Bereiche des Bildes. Textfelder liefern die passenden Informationen zum Inhalt des Bildausschnitts.
  • Mit dem nächsten Mausklick wandert der Ausschnitt weiter zum nächsten Bilddetail und seiner Beschreibung.

Wo früher Pfadanimationen notwendig waren, sorgt jetzt der Folienübergang Morphen für die perfekten Bewegungsabläufe.

Die Arbeitsschritte im Überblick

So spektakulär die Technik aussieht, sie ist relativ schnell umgesetzt:

  • Das Bild liegt im Folienhintergrund.
  • Es wird mit einem übergroßen transparenten Rechteck abgedeckt.
  • Das Rechteck hat in der Mitte eine Ausstanzung, das als »Guckloch« für den Blick aufs Detail dient. Die Ausstanzung erfolgt durch Formensubtraktion.
  • Der Folienübergang Morphen bewegt das Rechteck mit »Guckloch« auf den einzelnen Folien an die gewünschten Stellen.
    Textfelder mit Zusatzinformationen ergänzen die Bilddetails.

Den Morphen-Effekt zuweisen

Auf der Ausgangsfolie wird das übergroße halbtransparente Rechteck mit Guckloch so platziert, dass die Ausstanzung zunächst außerhalb der Folie. Das Bild wird einfach nur durch die halbtransparenter Fläche abgedeckt.

Zu Beginn ist ein übergroßes transparentes Rechteck mit Guckloch so platziert, dass es das gesamte Bild abdeckt

Zu Beginn ist ein übergroßes transparentes Rechteck mit Guckloch so platziert, dass es das gesamte Bild abdeckt

  • Diese Ausgangsfolie wird mit Strg + Umschalt + D dupliziert.
  • Auf dem Folienduplikat wird das Rechteck mit Ausstanzung so verschoben, dass das gewünschte erste Bilddetail in den Fokus rückt.
  • Ein Textfeld mit der gewünschten Beschreibung des Bildausschnitts wird hinzugefügt.
  • Dem Folienduplikat wird nun über die Registerkarte Übergänge der Effekt Morphen zugewiesen. Bei den Effektoptionen wird Objekte als den Standardeinstellung beibehalten.
  • Mit Umschalt + F5 wird der Morphen-Effekt in der Bildschirmpräsentationsansicht getestet. Falls erforderlich wird die Position des Rechtecks noch korrigiert.
  • Anschließend wird die gemorphte Folie dupliziert und auf der so entstandenen Folie das Rechteck mit »Guckloch« an die Position des nächsten Bildausschnitts verschoben. Der Text wird entsprechend angepasst.
  • Diese Schritte werden je nach Anzahl der gewünschten Bildausschnitte beliebig oft wiederholt.

Auch das ist möglich: Die Ausstanzung in der Größe verändern

Spektakulär wirkt es, wenn nach der Kamerafahrt über die einzelnen Details auf der letzten Folie der Ausschnitt auf aufgezoomt wird.

Zum Schluss den Ausschnitt auf die komplette Folie aufziehen und so den Blick auf das gesamte Bild freigeben

Der Download der Beispieldatei

Die PowerPoint-Datei mit dem Beispiel kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Über den Autor

Maria Hoeren

- Zertifizierte Office-Trainerin für PowerPoint, Excel und OneNote
- Präsentations-Coach für Führungskräfte aus Wissenschaft, Banken
   und Versicherungen
- Projekterfahrene Beraterin beim Erstellen von Office-Vorlagen
- Autorin bei Microsoft Press und für die Zeitschrift »PowerPoint aktuell«
- video2brain-Trainerin zu PowerPoint 2013 und 2016

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